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Merkmale:


Kreuzottern erreichen in der Regel eine Länge von 50 - 70 Zentimetern. Die Weibchen sind in der Regel länger als die Männchen. Die Kreuzotter ist in der Lage in kühlen Lebensräumen zu überleben, weil sie ihren Körper durch aktives Abspreizen der Rippen verbreitern kann. Dadurch hat sie eine größere Aufnahmefläche für die Sonneneinstrahlung zur Verfügung.

Während die Grundfarbe sehr variabel ist (alle Grau- und Brauntöne und sogar schwarz), ist das hervorstechendste Merkmal ihr dunkles Zickzackband auf dem Rücken.  Sie ist lebendgebärend und hat eine durchschnittliche Wurfgröße von 5 - 15 Jungen.

 

Lebensraum:


Sie ist die einzige Schlange, die nördlich des Polarkreises angetroffen werden kann und ist daher auch in Alpen bis zu einer Höhe von 3 000 Metern anzutreffen. Die Kreuzotter besiedelt sie zwergstrauchreiche, alpine Geröllfelder und feuchte Bergwiesen. Dort lauert sie vor allem Kleinsäuger, Eidechsen und Fröschen auf (Lauerjäger).

 

Giftschlange:


Die Kreuzotter gehört zu der Familie der Vipern und ist daher eine Giftschlange. Da die Schlange aber sehr scheu ist, beißt sie zu, wenn man sie anfasst oder auf sie tritt. Todesfälle sind sehr unwahrscheinlich, da die Kreuzotter beim Zubeißen nur sehr wenig Gift absondert.

Diese wird mit den Giftzähnen gebissen, danach wartet die Schlange die Giftwirkung ab, bevor sie die Beute vollständig verschluckt. Zu ihren Feinden gehören vor allem Greifvögel.