Definition Zinsrechnung:


Die Zinsrechnung dient der Berechnung von Zinsen, die sich auf geliehene Geldbeträge beziehen.

Man unterscheidet:

a) nach der Verzinsung: einfache Verzinsung und Zinseszins

b) nach der Laufzeit: Jahreszinsen, Monatszinsen, Tageszinsen

c) nach der Verwendung: Spar- und Kreditzinsen

 

Formeln mit normaler Verzinsung:


a) Jahreszinsformel:                           

    

b) Monatszinsformel:    

   

c) Tageszinsformel:

 

Formeln mit effektiver Verzinsung:


a) Jahreszinsformel:            

 b) Monatszinsformel:      

c)  Tageszinsformel:

 

 

Zinseszinsformel: 


a) normale Verzinsung:

b) effektive Verzinsung:

 

Berechnung der KEST:


a) vom Zinssatz:

b) von den Zinsen: 

 

Unterscheidung nach der Verzinsung:


a) einfache Zinsrechnung:

Hier werden nur vom Kapital Zinsen berechnet.

b) Zinseszinsrechnung:

Hier werden die nicht ausbezahlten Zinsen zum Kapital addiert.

Die nachfolgenden Zinsen werden aus dem Kapital + bisherige Zinsen berechnet.

Der Zinsertrag steigt dann vor allem bei einem hohen Zinsdurchschnittssatz rasch an. 

 

Unterscheidung nach der Laufzeit:


a) Jahreszinsen: Die Laufzeit beträgt hier genau ein 1 Jahr

b) Monatszinsen: Das Verzinsungsjahr wird in 12 Monate aufgeteilt.

c) Tageszinsen: Das Verzinsungsjahr wird in 360 Tage aufgeteilt (12 Monate je 30 Tage).

 

Unterscheidung nach der Verwendung: 


a) Sparzinsen:

Man stellt einer Bank sein Geld zur Verfügung und erhält dafür (Haben)Zinsen.

Hier spricht man von effektiven Zinsen, da 25% KEST abgezogen werden müssen. 

b) Kreditzinsen:

Man leiht von der Bank Geld aus und muss dies samt (Soll)Zinsen an sie zurückzahlen.

Die Kreditzinsen sind dabei viel höher als die Sparzinsen. 

 

Tests:


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Übungsblätter:


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