Österreich Friedensvertrag St. Germain 1919:


  Österreich Friedensvertrag St. Germain 1919
 

Der Friedensvertrag von St. Germain-en-Laye (10. September 1919) regelte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges die Auflösung der österreichischen Reichshälfte und die Bedingungen für die neue Republik Österreich.

Der Leiter der österreichischen Delegation Dr. Karl Renner (siehe Bild) unterzeichnete den 381 Artikel umfassenden Vertrag am 10. September 1919.                             

Der Habsburger Doppelmonarchie und dem Deutschen Kaiserreich wurde die Alleinschuld am Krieg zugewiesen.

Deshalb wurde mit Österreich nicht verhandelt und die Bedingungen für den Frieden wurden von den Siegermächten diktiert.

Nach Inkrafttreten des Vertrages am 16. Juli 1920 blieb von der einstigen europäischen Großmacht nur noch ein Kleinstaat mit 6,5 Millionen Einwohner übrig.

 

Friedensvertrag Bedingungen:


Der Friedensvertrag von St. Germain-en-Laye enthielt u.a. folgende Bedingungen:

- Trennung Ungarns von Österreich

- Abtretung von Südtirol, Welschtirol an Italien

- Abtretung von Galizien an Polen

- Abtretung von Istrien an Italien

- Verbot des Anschlusses an Deutschland

- Volksabstimmung über den Verbleib von Südkärnten

- Änderung des Staatsnamens von "Deutschösterreich" in "Österreich"

- Eine allgemeine Wehrpflicht wurde verboten

- Rüstungsfabriken und Waffen mussten zerstört werden

- Österreich wurde zu Reparationszahlungen verpflichtet

 

Tests:


Österreich Friedensvertrag St. Germain 1919 Test 1

Österreich Friedensvertrag St. Germain 1919 Test 2

 

Übungsblätter:


Österreich Friedensvertrag St. Germain 1919 Übungsblatt

Österreichische Friedensvertrag St. Germain 1919 Merkblatt