Definition Präteritum:


Unter dem Präteritum versteht man eine grammatikalische Zeitform (Tempus), die abgeschlossene Ereignisse in einer Vergangenheitsform beschreibt.

Das Präteritum ist die hauptsächliche Erzählform in Berichten und in Romanen. 

Bildung bei schwachen Verben:


Schwache Verben werden konjugiert, indem man ein -te/-test/-te/-ten/-tet/-ten an den Wortstamm des Infinitivs anhängt: 

z.B. lachen

1.P.EZ.: ich lachte

2.P.EZ.: du lachtest

3.P.EZ.: er/sie/es lachte

1.P.MZ.: wir lachten

2.P.MZ.: ihr lachtet

3.P.MZ.: sie lachten

 

Bildung bei starken Verben:


Starke Verben werden konjugiert, indem man die 2. Stammform verwendet. Dabei verändert sich der Selbstlaut (Vokal).

z.B. essen

1.P.EZ.: ich aß

2.P.EZ.: du aßest

3.P.EZ.: er/sie/es aß

1.P.MZ.: wir aßen

2.P.MZ.: ihr aßt

3.P.MZ.: sie aßen

 

Bildung bei Modalverben:


Bei Modalverben wird das Präteritum wie bei schwachen Verben gebildet. Zusätzlich wird (falls vorhanden) aus dem Umlaut ein Selbstlaut.

müssen → ich musste 

können → ich konnte

dürfen → ich durfte

mögen → ich mochte

wollen → ich wollte

sollen → ich sollte

 

Verwendung:


a) abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit:

Beispiel: Ich baute ein Haus. 

b) Zustände oder Fakten, die die Vergangenheit betreffen:

Beispiel: Die Arbeitslosigkeit war in letzten zwanzig Jahren ein großes Problem.

c) Verwendung in Medien für:

Nachrichten, Erzählungen, Romane, Berichte, etc. 

 

Übungsblätter:


Präteritum Überblick Übungsblatt

Präteritum  Bildung Übungsblatt 1

Präteritum Tagesablauf Einzahl 

Präteritum Tagesablauf Mehrzahl