Nach dem Verhältnis zum Subjekt unterscheidet man persönliche und unpersönliche Verben. 

 

Persönliche Verben Personalformen:


Persönliche Verben können mit  allen Personalformen verwendet werden.

Beispiele:

Ich schreibe.

Du lachst.

Er liest ein Buch.

Wir holen dich ab.

Ihr habt mitgeholfen.

Sie werden gewinnen.

 

Persönliche Verben nur mit der 3. Person:


Eine Untergruppe von persönlichen Verben sind stark eingeschränkt in einem Gebrauch.

Sie können aber außer "es" noch Verbindungen mit Nomen eingehen. 

Beispiele:

gelingen, widerfahren, misslingen, glücken, sich ereignen

Anwendung:

Ein Unglück widerfuhr ihr. 

Ein schwerwiegender Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Dienstag.

Die Vorstellung misslang völlig.
 

Unpersönliche Verben:


Unpersönliche Verben sind nur mit der Personalform "es" als Subjekt verbunden. 
Die bekanntesten unpersönlichen Verben sind die so genannten "Witterungsverben", die einen Witterungszustand oder eine Niederschlagsart beschreiben. z.B. regnen
 
Unpersönliche Verben sind nullwertig hinsichtlich ihrer Valenz, da sie nur das Personalpronomen "es" als Scheinsubjekt bedingen und daher kein Subjekt oder ein anderes Satzglied an sich binden. 

Beispiele:

blitzen, regnen, nieseln, stürmen, dämmern, donnern, kriseln, menscheln, weihnachten, ...

Anwendung: 

Es blitzt.

Es regnet. 

Es  stürmt.

Es  schneit.