Es gelten folgende Regeln für die Mehrzahlbildung:
 

1. Mehrzahlbildung durch Anhängen von "-e/-n/-en/-er/-s":


Bei vielen Namenwörter wird die Mehrzahl dadurch gebildet, dass man ein "e/n/en/er/s" anhängt:

das Bein - die Beine

der Staat - die Staaten

das Feld - die Felder

das Radio - die Radios

 

2. Mehrzahlbildung mit den Umlauten "ä/ö/ü/äu":


Aus Selbstlauten werden in der Mehrzahl Umlaute:

der Garten - die Gärten

der Klotz - die Klötze

der Hut - die Hüte

die Haut - die Häute

 

3. Verdopplung des "s" bei den Nachsilben "-nis" und "-us":


Bei den Nachsilben "-nis" und "-us" verdoppelt sich bei der Mehrzahl das "s":

das Geheimnis - die Geheimnisse

der Kürbis - die Kürbisse

der Zirkus - die Zirkusse

das Gleichnis - die Gleichnisse

 

4. Verdopplung des "n" bei der Nachsilbe "-in":


Bei der Nachsilbe "-in" wird in der Mehrzahl das "n" verdoppelt:

die Anwältin - die Anwältinnen

die Köchin - die Köchinnen 

die Lehrerin - die Lehrerinnen

 

5. Ausnahmen: 


a) Einige Namenwörter kommen nur in der Einzahl vor:

Beispiele: der Regen, der Schnee, das Glück, der Frieden, das Alter, etc.

b) Einige Namenwörter kommen nur in der Mehrzahl vor:

Beispiele: die Eltern, die Geschwister, die Ferien, etc.

c) Die Mehrzahl ist gleich wie die Einzahl:

Beispiele: das Mädchen - die Mädchen, der Löffel - die Löffel