Definition:


Verbuchungen mit Ertragskonten führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals. Sie sind daher hinsichtlich des Kapitals "erfolgswirksam". 

 

Verbuchung:


Erträge wie Mieterträge, Zinserträge, HW-Erlöse, etc.  führen zu einer Kapitalerhöhung.

Sie werden daher im Haben verbucht. z.B. 2700 Kassa an 4810 Mieterträge

 

Kontenklassen:


Ertragskonten werden in der Kontoklasse 4 verbucht. 

Kontenklasse 4: Betriebliche Erträge 

4000 Handelswarenerlöse 20%

4001 Handelswarenerlöse 10%

4410 Kundenskonti 20%

4810 Mieterträge 

4820 Provisionserträge 

4900 Eigenverbrauch 20% etc. 

 

Zusätzlich finden wir noch Ertragskonten in der Kontenklasse 8:

Kontenklasse 8: Finanzerträge 

8100 Zinserträge aus Bankguthaben

8110 Zinserträge aus gewährten Darlehen, etc. 

8135 Sonstige Zinserträge 20%

 

Abschluss der Ertragskonten:


Ertragskonten werden nicht direkt mit dem Kapitalkonto abgeschlossen, sondern mit dem Verrechnungskonto GuV (Gewinn und Verlust). 

  

Beispiele Buchungssätze:


Geschäftsfälle:

15.09. K 392 Für die Vermietung eines Teils des Geschäftslokales erhalten wir € 2 500,- 

03.10. B 424 Wir erhalten € 392,- Zinserträge für den Monat November.

15.10. K 412   Wir erhalten € 4 200,- Provisionserträge für ein vermitteltes Geschäft

Buchungssätze:

15.09. 2700 Kassa an 4810 Mieterträge € 2 500,- 

03.10.  2800 Bank an 8100 Zinserträge aus Bankguthaben € 392,- 

15.10.  2700 Kassa an 4820 Provisionserträge € 4 200,- 

 

PDF-Blätter zum Ausdrucken:


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