Definition:


Die doppelte Buchführung umfasst ein System welches Geschäftsfälle lückenlos erfasst und den Erfolg eines Unternehmens sowohl hinsichtlich seiner Vermögensstruktur (Bestandskonten) als auch hinsichtlich der Geschäftstätigkeit (Erfolgskonten) misst. 

 

Kennzeichen der doppelten Buchführung:


a) zweifache Erfolgsermittlung (direkt und indirekte Erfolgsermittlung)

b) zweifache Erfassung des Geschäftsfalles (systematisch und chronologisch)

c) zweifache Erfassung des zu verbuchenden Betrages (Soll und Haben). 

 

Zweifache Erfolgsermittlung: 


a) direkte Erfolgsermittlung:

Hier werden die Erträge und Aufwände eines Jahres gegenüber gestellt. 

 

b) indirekte Erfolgsermittlung:

Hier findet die Ermittlung des Erfolgs indirekt über einen Vermögensvergleich statt. 

 

Zweifache Erfassung jedes Geschäftsfalles:


a) in zeitlicher Reihenfolge wird der Geschäftsfall chronologisch im Journal erfasst. 

b) in systematischer Folge wird der Geschäftsfall systematisch nach Konten im Hauptbuch erfasst. 

 

Zweifache Erfassung jedes Geschäftsfalles:


1. Wird ein Geschäftsfall verbucht so betrifft es im Regelfall immer zwei Konten

 → Buchung und Gegenbuchung

2. Diese Konten umfassen jeweils eine Soll- und eine Habenbuchung

3. Diese zweifache Verbuchung erfordert eine Summengleichheit im Buchungssatz.