Romantik:


Die Romantik als musikhistorische Epoche kann man auf die Zeit von 1820 - 1890 festlegen. Da aufgrund der politischen Umwälzungen (Französische Revolution) viele Adelige keine Macht und kein Geld mehr haben, verlieren viele Musiker ihre Arbeit. Wohlhabende Bürger unterstützen jetzt die Komponisten, man trifft sich jetzt in deren Villen ("Hausmusik").

Das Klavier ist das Modeinstrument der Zeit, deshalb schreiben Komponisten wie Frédéric Chopin viel Musik für dieses Instrument. Musikverlage entstehen, wo Komponisten mit dem Verkauf von Noten Geld verdienen können.

Die Hinwendung zur Natur (Wald, Gewässer etc.) wird das zentrale Element der romantischen Musik. Beispiele dafür sind das "Forellenquintett" von Franz Schubert (siehe Bild) und "Die Moldau" vom Komponisten Smetana, der mit dem Werk den Verlauf des Flusses nachzeichnet.

Die Musik ist jetzt leidenschaftlich, emotional und heroisch z.B. der Freischütz von Carl Maria von Weber. Weitere bekannte Vertreter sind Anton Bruckner, Robert Schuhmann und Gustav Mahler.