Die Schlacht um Stalingrad


 
Die Schlacht von Stalingrad gilt als Wendepunkt des 2. Weltkrieges, weil sie die komplette Vernichtung der 6. deutschen Armee unter General Paulus zur Folge hatte. Nach dem zuerst erfolgreichen Angriff der deutschen Armee auf Stalingrad (Operation Blau), kam es in Folge zu verlustreichen Häuserkämpfen und in weiterer Folge wurden 230 000 deutsche Soldaten von der Roten Armee eingekesselt.

Ohne Aussicht auf einen Sieg kämpften die 6. Armee weiter und nachdem ungefähr noch die Hälfte der Soldaten die Gefangenschaft erlebte, kehrten schlussendlich nur 6 000 Soldaten in ihre Heimat zurück. Aber auch die Verluste für die russische Seite waren enorm, man geht von bis zu einer 1 Million getöteter russischer Soldaten und Zivilisten aus. 

Der Verlauf der Schlacht gliedert sich in drei Phasen. In der ersten Phase eroberte die 6. deutschen Armee 90% von Stalingrad, in der zweiten Phase erfolgte mit der Operation Uranus die Einkesselung der 6. Armee durch die Rote Armee. Die dritte Phase war durch den brutalen Überlebenskampf der 6. Armee gekennzeichnet. Nachdem Hitler einen Rückzug der deutschen Armee kategorisch ausgeschlossen hatte, bedeutete dies für die deutschen Soldaten den Beginn von unglaublichen Entbehrungen (Hunger, Kälte, etc.). Auch der Versuch den Kessel zu sprengen (Unternehmen Wintergewitter) scheiterte.

Die eingerichtete Luftbrücke war durch den ständigen Beschuss nie in der Lage eine ordentliche Versorgung der Soldaten zu gewährleisten. Am Schluss lag die Tagesration noch bei 60 Gramm Brot pro Mann.  In der nationalsozialistischen Propaganda wurde dieses sinnlose Sterben zum Heldenmythos hochstilisiert.

 

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