Zusammenfassung:


Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 um 4.45 Uhr mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Polen, dem keine formelle Kriegserklärung vorausging. Dabei wurde von deutscher Seite versucht, der polnischen Seite die Schuld für den Krieg zu geben, indem deutsche SS-Angehörige als polnische Widerstandskämpfer verkleidet (Tarnnamen Unternehmen Tannenberg), fingierte Angriffe auf deutsche Einrichtungen (Sender Gleiwitz am 31. August 1939) durchführte.

Daraufhin erklärten England und Frankreich am 3. September 1939 Deutschland den Krieg. Trotz heftigem Widerstand auf polnischer Seite, besiegte die deutsche Armee Polen durch schnell vorgetragene Angriffe mittels Panzer und Flugzeuge (Blitzkrieg).

Am 28. September 1939 musste die schwer zerstörte polnische Hauptstadt Warschau kapitulieren. Die deutsche Luftwaffe nutzte dabei die fast völlige Luftüberlegenheit für die ersten Flächenbombardements von Städten, die eine Zäsur in der Kriegsführung gegen Zivilsten einleitete.

Der Untergang Polens war aber schon vor Kriegsbeginn besiegelt, da in einem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin Pakts vom 24. August 1939 Polen bereits vor Kriegsbeginn unter den zwei Staaten aufgeteilt wurde. Demzufolge marschierten russische Truppen am 17. September 1939 in Ostpolen ein. Die Kapitulation Polens erfolgte am 6. Oktober 1939 nach der verlorenen Schlacht von Kock.

Die anschließende Besatzungszeit war von schweren Repressalien gegen die Zivilbevölkerung und ins besonders gegen polnische Juden (gezielte und organisierte Vernichtung der "polnischen Intelligenz) geprägt. Einsatzgruppen von Heinrich Himmlers Sicherheitspolizei begleiten die fünf deutschen Armeen und verübten gemeinsam mit der deutschen Wehrmacht teils spontane teils organisierte Hinrichtungen gegen "reichs- und deutschfeindlichen Elemente".

 

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