Der Krieg im Pazifik 
 

 
 
Der Angriff auf den amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 gilt als Grund für den Kriegseintritt der bis dahin formal neutralen USA. Die japanische Armee erzielte mit diesem Angriff zwar einen kurzfristigen Erfolg, hatte es aber in der Folge mit einem weit überlegenen Gegner zu tun.

Fatal für die Japaner war zudem, dass zum Zeitpunkt des Angriffs auf Pearl Harbor kein einziger Flugzeugträger vor Anker lag. Das war insofern verheerend, da der Krieg im Pazifik primär als Seekrieg geführt wurde, wodurch Flugzeugträgern eine kriegsentscheidende Rolle zukam.

Durch die geballte Kriegsproduktion der USA wurde die japanische Armee in der Folge immer mehr in die Defensive gedrängt. In der Seeschlacht um die Midway-Inseln am 4. Juni 1942 verloren die Japaner die bisherige Vorherrschaft im Pazifik, da sie hier vier von sechs ihrer großen Flugzeugträger verloren.

Die japanische Armee kapitulierte aber erst nach dem Abwurf von zwei Atombomben (Hiroshima und Nagasaki) am 9. September 1945.

 

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