Afrikafeldzug 1940-43


Der Wüstenkrieg begann am 9. September 1940 durch Angriffe von italienischen Streitkräften auf Ägypten, da sie den Engländern den strategisch wichtigen Suezkanal entreißen wollen. Da sie bald gegen die kriegserfahrenen britische Soldaten in die Defensive gedrängt wurden, beschloss die deutsche Heeresführung die Italiener beim Afrikafeldzug zu unterstützen. 

Die ersten deutschen Truppen landeten am 11. Februar 1941 in Tripolis und hatten den Auftrag die italienischen Stellungen nur zu halten (Sperrriegel). Für die Briten sehr überraschend setzte der deutsche General Erwin Rommel  auf eine offensive Kriegsführung, die er mit mobilen Panzereinheiten umsetzte. Über 800 km konnte er dadurch vorrücken und wurde erst bei Tobruk gestoppt. Rommel wurde von der nationalsozialistischen Propaganda daraufhin zum Helden aufgebaut (Rommel - der Wüstenfuchs). 

Erwin Rommel gelang es zwar dann noch nach einigen Rückschlägen am 20. Juni 1942 Tobruk einzunehmen, aber an den britischen Befestigungsanlagen bei El Alamein wurde der deutsche Angriff endgültig gestoppt. Aufgrund der Unterlegenheit an Material und Soldaten folgte Niederlage auf Niederlage bis Deutschland am 13. Mai 1943 kapitulieren musste. 

 

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