Kurzinfo:


Entstehung: Golf von Mexiko

Voraussetzung: Wassertemperatur > 26,5°

Merkmale: Durchmesser 200 km 

Besonderheit: Auge des Hurrikans 

 

Entstehung:


Hurrikans entstehen oft im Bereich des Golfes von Mexiko, der Westindischen Inseln und des Karibischen Meeres (tropische und subtropische Breiten). Dabei muss das Wasser eine Temperatur von über 26,5 °C haben. Dies kommt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten vor. Die offizielle Hurrikan-Saison dauert vom 1. Juni bis zum 30. November. Diese Kondensation riesiger Wassermassen des Sturmtiefs setzt enorme Mengen Energie frei. Kommt ein Hurrikan in Landnähe, so gelangt trockenere Luft in das System. Dadurch wird die Energiezufuhr reduziert und er schwächt sich immer mehr ab.

Merkmale:


Hurrikans können einen Durchmesser von mehr als 200 km haben, wochenlang andauern und werden in 5 Kategorien eingeteilt. Von der Stufe I (Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 km/h) bis zur Stufe V (Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 km/h). Eine Besonderheit ist auch das "Auge des Hurrikans". Dieses beinahe kreisrunde Zentrum, welches 6 - 48 km umfasst, ist fast nahezu windstill und niederschlagsarm. Dies wurde früher oft mit dem Ende des Hurrikans verwechselt, was zusätzliche Opfer forderte. Der Hurrikan selbst bewegt sich nur mit einer Geschwindigkeit von 15-30 km/h vorwärts.

 

Zerstörung:


Hurrikans verursachen große Zerstörungen durch die Gewalt des Windes, die sehr starken Niederschläge und durch Sturmfluten. Der "teuerste" Hurrikan aller Zeiten war der Hurrikan Katrina (Bild) im August 2005 mit einer Schadenssumme von 125 Milliarden Dollar. Er tobte auf einer Fläche, die fast der Größe Großbritannien entspricht mit Windgeschwindigkeiten von 250 - 300 km/h und zerstörte vor allem den Großraum New Orleans (350 000 Häuser wurden zerstört).