Die Ostalpen:


Hierunter versteht man den östlichen Teil der Alpen, der durch den Bodensee, das Rheintal, den Splügenpass und dem Comosee von den Westalpen abgetrennt ist.

Die Ostalpen bilden mit 63% den weitaus größten Anteil an der österreichischen Staatsfläche. 

 

5 verschiedene Gesteinszonen:


Wir unterscheiden folgende Gesteinszonen:

a) Flyschzone: ton- und sandartiges Gestein, welches zu Rutschungen führt. Nutzung: Viehzucht z.B. Bregenzerwald in Vorarlberg

b) nördliche Kalkalpen: Kalkgestein, mit steilen meist unbewaldeteten Felswänden. Nutzung: Forstwirtschaft z.B. Lechtaler Alpen in Tirol

c) Schieferzone: Schiefergestein, oft Weiden und Wiesen. z.B. Kitzbühler Alpen in Tirol

d) Zentralalpen: z.B. Hohe Tauern in Salzburg und Kärnten mit Österreichs höchstem Berg: Großglockner (3 797 m) 

e) südliche Kalkalpen: z.B. die Karawanken in Kärnten

 

Vegetationszonen:


In den Alpen können wir folgende Vegetationszonen unterscheiden:

a) Fels-, Schnee- und Eisregion: vegetationslose Zone, Gletscher als Süßwasservorrat

b) Almwiesen: Bergwiesen liegen oberhalb der Waldgrenze, den Übergang zur Schneeregion bilden Latschenfelder

c) Nadelwaldstufe: hier wachsen vor allem Fichten und Tannen

d) Mischwaldstufe: Felder, Obstbäume und Mischwald mit Buchen

e) Waldgrenze: obere Grenze von geschlossenen Wäldern

f) Baumgrenze: obere Grenze, wo Bäume vorkommen

g) Schneegrenze: Übergang von schneefrei und zu ganzjährig schneebedeckten Gebiet

h) Sonnseite: der Sonne zugewandter Südhang

i) Schattseite: der Sonne abgewandter Nordhang

 

Wirtschaftliche Nutzung:


Hinsichtlich der wirtschaftlichen Nutzung überwog früher die Viehwirtschaft und Forstwirtschaft. Diese wurde hinsichtlich ihrer Bedeutung mittlerweile durch den Fremdenverkehr weit überholt.  Der Tourismus ermöglicht einerseits das wirtschaftliche Überleben von abgelegenen Alpentälern und führt andererseits zu Zerstörung von bisher intakten Naturlandschaften z.B. Ötztal in Tirol