Arten von Nomen:


Es gibt zwei Arten von Nomen:
 

Mit konkreten Nomen bezeichnet man Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge. 

Man kann sie anfassen.

Beispiele: Türe, Hund, Mann, Maus, Blume, Auto etc. 

 

Mit abstrakten Nomen hingegen bezeichnen wir Gefühle und Empfindungen.

Diese kann man nicht angreifen, sondern sich nur vorstellen. 

Beispiele: Wut, Freude, Hitze, Kälte, Sorgen, etc. 

 

Konjugation:


Nomen werden hinsichtlich Kasus, Genus und Numerus konjugiert.

Beispiel: der alte Mann

Genus "maskulin"                   

Numerus "Singular"

Kasus "Nominativ"

 

Numerus des Nomens:


Namenwörter drücken eine Anzahl (Numerus) aus: 

a) unbestimmte Anzahl 

ein Apfel → viele Äpfel    

b) bestimmte Anzahl

der Apfel → die Äpfel

 

Genus (grammatikalisches Geschlecht):


Ein Nomen ist einem Maskulinum, einem Femininum oder einem Neutrum zugeordnet.

Beispiele:

der Schmetterling (Maskulinum)

die Rose (Femininum)

das Herz (Neutrum)

 

Kasus des Nomens:


Hinsichtlich seiner Stellung im Satz unterscheiden wir 4 Formen des Kasus:

1. Fall: Nominativ: Werfall     Frageprobe: wer/was?     

2. Fall: Genitiv: Wesfall         Frageprobe: wessen?

3. Fall: Dativ: Wemfall           Frageprobe: wem?

4. Fall: Akkusativ: Wenfall     Frageprobe: wen/was?

 

Beispiel:

1. Fall: Der Fußballspieler war gut vorbereitet.

2. Fall: Der Fuß des Fußballspielers war geschwollen.

3. Fall: Er hatte dem Fußballspieler die Regeln erklärt.

4. Fall: Sie hatte den Fußballspieler gestern beim Spiel gesehen.

 

Großschreibung:


Nomen werden immer mit einem Großbuchstaben geschrieben.   

Beispiele: der Garten, das Zimmer, die Straße, etc.