Regeln für die Pluralbildung: 
 

Pluralbildung durch ein Anhängen eines "-e/-n/-en/-er/-s":


Bei vielen Nomen wird das Plural dadurch gebildet, dass man ein "e/n/en/er/s" anhängt:

das Bein - die Beine

der Staat - die Staaten

die Frau- die Frauen

das Feld - die Felder

das Radio - die Radios

 

Pluralbildung ist gleich wie die Singularbildung:


Hier ist Unterschied in der grammatikalischen Zahl nur im Sinnzusammenhang erkennbar, da die Pluralform sich von der Singularform nicht unterscheidet. 

der Bohrer - die Bohrer

das Mädchen - die Mädchen

 

Pluralbildung mit Umlaut ä/ö/ü/äu:


Aus Selbstlauten werden im Plural Umlaute:

der Garten - die Gärten

der Klotz - die Klötze

der Hut - die Hüte

die Haut - die Häute

 

Verdopplung des "s" bei den Nachsilben "-nis/-is/-as/-os/-us":


Bei den oben angeführten Nachsilben verdoppelt sich bei der Pluralbildung das "s":

das Geheimnis - die Geheimnisse

der Kürbis - die Kürbisse

der Atlas - die Atlasse

der Albatros - die Albatrosse

der Krokus - die Krokusse, 

 

Verdopplung des "n" bei der Nachsilbe "-in":


Bei der femininen Nachsilbe "-in" wird in der Mehrzahl das "n" verdoppelt:

die Anwältin - die Anwältinnen

die Köchin - die Köchinnen 

die Lehrerin - die Lehrerinnen

 

Fremdwörter: 


Viele Fremdwörter enden im Plural auf -en:

der Radius - die Radien

das Museum - die Museen 

das Risiko - die Risiken

das Album - die Alben

der Globus - die Globen

das Datum - die Daten

 

Viele Fremdwörter enden im Plural auf -a:

das Maximum - die Maxima

das Tempus - die Tempora

das Minimum - die Minim

 

Englische Nomen - hier wird am Schluss ein "-s" angehängt:

das Baby - die Babys

die City - die Citys

die Story - die Storys

 

Weitere Mehrzahlbildungen:

der Index - die Indizes

das Solo - die Soli