Grammatikalische Geschlecht von Nomen:


a) Maskulinum: der Vater, der Garten, der Saal

b) Femininum: die Mutter, die Schaukel, die Rose

c) Neutrum: das Kind, das Pferd, das Herz

 

Sichtbarkeit vom Genus:


Dieser Genus ist nur im Singular (Einzahl) sichtbar und bestimmt die Form von Artikeln, Adjektiven und Pronomen, die entweder das Nomen ersetzen oder davor stehen.

Singular: der Mann, die Frau, das Kind  und    

Plural: die Männer, die Frauen, die Kinder

 

Sonderformen: nur Singular- oder Pluralform


Während die meisten Nomen im Singular und im Plural stehen können, gibt es Sonderformen:

Nomen, die nur im Singular stehen:

Beispiele: der Stolz, der Mut, der Schnee, das Obst, die Gesundheit etc.

Nomen, die nur im Plural stehen:

Beispiele: die Möbel, die Ferien, die Kosten, die Alpen, die Leute etc. 

 

Genusform bei zusammengesetzten Nomen:


Bei zusammengesetzten Nomen, bestimmt immer das hinterste das Geschlecht.

z.B. das Gold + die Münze = die Goldmünze  

 

Nomen mit schwankendem Genus:


Einige Nomen sind nicht auf ein einziges Genus festgelegt:

z.B. der/das Liter, der/das Joghurt, der/das Meter

 

Nomen mit unterschiedlichem Genus:


Unterschiedliche Bedeutungen von Nomen erkennt man an ihrem Genus:

der Ekel (Gefühl)                  vs.  das Ekel (Person)

der Leiter (Leiterposition)     vs.  die Leiter (Steighilfe)

die Steuer (Abgabe)             vs. das Steuer (Lenkung)

die Kiefer (Baumart)             vs. das Kiefer (Teil vom Skelett)

der Mast (Fahnenstange)     vs. die Mast (Aufzucht von Tieren)

das Steuer (Fahrzeug)         vs. die Steuer (Abgabe)

der Tor (dummer Mensch)   vs. das Tor (große Türe)

die Heide (Landschaft)         vs. die Heide (kein Christ)

der Tau (am Morgen)           vs. das Tau (dickes Seil)

die See (Meer)                     vs. der See (Binnengewässer)