Definition:


 
 
Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört zur Gruppe der Kohlenstoffoxide. Es besteht aus einem Atom Kohlenstoff und zwei Atomen Sauerstoff → CO2 
 

Vorkommen:


Kohlenstoffdioxid kommt mit einer Konzentration von ca. 0,04% als natürlicher Bestandteil in der Luft vor. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen, bei der Atmung und bei der alkoholischen Gärung. Damit trägt es als Abfallprodukt bei der Verbrennung fossiler Energiestoffe maßgeblich zur Klimaerwärmung bei.

 

Eigenschaften:


Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses Gas, es erstickt Flammen. Es ist darum so gefährlich, weil es schwerer als Luft ist und sich dadurch am Boden sammelt und den Sauerstoff verdrängt = Erstickungsgefahr. Beträgt der Anteil des Kohlenstoffdioxids ca. 6% an der Atemluft, wird der Mensch bewusstlos. Höhere Konzentrationen wirken tödlich.
 
Bei -78,5° Celsius erstarrt Kohlendioxid zu Trockeneis. Trockeneis geht bei -78,5°C sofort in gasförmiges Kohlenstoffdioxid über. Dieses Überspringen der flüssigen Zustandsform wird als Sublimation bezeichnet. 
 

Verwendung:


Viele Getränke enthalten Kohlenstoffdioxid, um beim Trinken einen besseren Erfrischungseffekt zu erzielen. Während es bei Bier und Sekt durch die Gärung entsteht, wird es bei Softdrinks, Limonaden und dem Mineralwasser künstlich zugesetzt.
 
Als Trockeneis kommt es zur Kühlung von Lebensmitteln zum Einsatz.
Wegen seiner sauerstoffverdrängenden Eigenschaften kommt es zudem auch in Handfeuerlöschern zum Einsatz.