Der Rotfuchs

Der Fuchs

Familie: Hunde

Bezeichnungen: Rüde, Fähe, Welpen

Lebensraum: Kulturfolger, Waldrand oder Wald

Nahrung: Allesfresser 

 

Der Rotfuchs gehört zur Familie der Hunde, wiegt ca. 5 - 7 kg und ist ohne Schwanz ca. 70 cm lang.

Er hat eine lange schmale Schnauze und relativ große spitze Ohren.

Sein buschiger Schwanz ist nochmals ca. 40 cm lang.

Das Fell ist oben rötlichbraun und unten weiß.

Der männliche Fuchs heißt Rüde, das weibliche Tier wird Fähe genannt und die jungen Füchse nennt man Welpen.

Ein Fuchs riecht 130-mal besser als ein Mensch und auch sein Gehör ist sehr gut entwickelt.

Der Fuchs ist ein Jäger und Allesfresser (Mäuse, Frösche, Beeren etc.).

Er begibt sich vor allem in der Dämmerung auf Beutefang.

Der Fuchs lebt am Waldrand oder im Wald und wohnt meist in Dachsbauten, wo die Fähe bis zu 5 Junge bekommen kann.

Zu seinen Feinden zählen der Mensch, der Uhu und vor allem die Tollwutkrankheit.

Die Tollwutkrankheit wurde mit Hilfe von Impfködern weitestgehend ausgerottet.

Mit dem Fuchsbandwurm existiert aber eine weitere Gefährdung für Menschen, die durch den Fuchs übertragen werden. 

Da er alte und kranke Tiere frisst und sogar Aas, kommt ihm im Wald eine wichtige Aufgabe als "Gesundheitspolizist" zu.

Um eine Krähe zu fangen, stellt er sich auch tot. Ist ein Fuchs sehr zutraulich, hat er vermutlich die Tollwut.

Als erfolgreicher Kulturfolger ist er heute bereits in Städten anzutreffen, wo er als Allesfresser genug Nahrung findet.