Abbildung:


 

Aufbau der Hautschichten:


Die Haut eines Menschen umfasst eine Fläche von etwa 2 m², wiegt 2 - 3 kg und setzt sich aus folgenden Schichten zusammen:

 

Die Oberhaut (Epidermis):


Die Oberhaut schützt den menschlichen Organismus vor Austrocknung, Verletzungen und Krankheitserregern und enthält keine Blutgefäße. Die oberste Schicht nennt man Hornschicht, wo die Zellen verhornen und dann absterben. Darunter liegt die Keimschicht. Hier entstehen laufend neue Zellen. Der gesamte Prozess der Hauterneuerung dauert ca. 30 Tage.  

 

Die Lederhaut (Dermis):


Die Lederhaut besteht aus einem festen Netz von elastischen Fasern, die der Haut Elastizität verleiht. Lässt diese im Alter nach, folgt die Faltenbildung der Haut. In der Lederhaut sind auch viele Arterien, Venen und Haarwurzeln eingelagert. In ihre lederartige Struktur sind zudem auch die Schweißdrüsen eingebettet, die die Haut durch den abgesonderten Schweiß abkühlen.

 

Die Unterhaut (Subcutis):


Unter der Lederhaut befindet sich die lockere Unterhaut, in der Binde- und Fettgewebe eingelagert ist und das Einreißen bei schnellen Bewegungen verhindert. Sie ermöglicht die "Verschiebbarkeit" der Haut.