Primäre/sekundäre Geschlechtsmerkmale


  

Primäre Geschlechtsmerkmale sind die angeborenen inneren und äußeren Organe, die zur Fortpflanzung notwendig sind. Äußerlich sichtbar sind der Venushügel, die Klitoris, die großen und kleinen Schamlippen während die beiden Eierstöcke, die Eileiter, die Gebärmutter und die Scheide im Körperinneren liegen.

Während die Schamlippen dem Schutz der inneren Geschlechtsorgane dienen, ist der Kitzler (Klitoris) das sexuelle Erregungszentrum der Frau. Die Scheide (Vagina) dient einerseits zum Abtöten von Bakterien (Scheidensekret aus Milchsäurebakterien), andererseits der Aufnahme der Spermien beim Geschlechtsverkehr durch das männliche Glied. Die Scheidenöffnung ist von einer dünnen Haut ist bis zum ersten Geschlechtsverkehr durch das Jungfernhäutchen bedeckt. Die Vagina und die Harnröhre ihrerseits münden in den Scheidenvorhof.

Sekundäre Geschlechtsmerkmale sind die sich später in der Pubertät entwickelnden, körperlichen Geschlechtsmerkmale. Dazu zählen die Brüste, die Körperbehaarung (Scham- und Achselbehaarung), die Rundung der Hüften und das Einsetzen der Regelblutung (Menses).

 

Regelblutung:


Ein Regelzyklus dauert ca. 28 Tage (Zeitdauer zwischen zwei Monatsblutungen) während die eigentliche Menstruation 4-5 Tage dauert. Dabei verliert die Frau ca. 1,5 dl Blut. Die Fruchtbarkeit ist kurz vor und nach dem Eisprung (ca. 13. - 16. Tag) am höchsten. Die meisten Mädchen bekommen ihre erste Monatsblutung (Menarche) mit ca. 12,5 Jahren. Die letzten monatlichen Blutungen (Menopause) hat eine Frau im Alter von 45 und 55 Jahren.

 

Eierstöcke/Gebärmutter:


 

Die Bildung der Eizellen erfolgt in den Eierstöcken (Ovarien). Über die Eileiter erfolgt die Aufnahme und Weiterleitung des reifen Eies zur Gebärmutter (Uterus). Dort wird das befruchtete Ei aufgenommen, hier wächst der Fötus bis zum Austragen. Dies geschieht durch starke Kontraktionen (auch Wehen genannt) der muskulösen Gebärmutterwand. 

Folgt keine Befruchtung wird das Ei mit der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Der Muttermund schützt einerseits die Gebärmutter und ist andererseits bei Öffnung das Anzeichen der bevorstehenden Geburt des Kindes.